Kurzzeitpsychotherapie

(Nur für Angehörige gesetzlicher Kassen)

25 Stunden + 6 Stunden für begleitende Elterngespräche  
bzw. Gespräche zur Beratung der Bezugspersonen

Eine Kurzzeitpsychotherapie kann nach Indikationsstellung durch den Psychotherapeuten zeitnah begonnen werden. Als Krisenintervention, wenn es eines sofortigen Behandlungsbeginns bedarf. Eine Kurzzeitpsychotherapie kann auch dazu dienen, um die Frage zu klären, ob eine Langzeitpsychotherapie sinnvoll sein könnte.

Bei der erstmaligen Beantragung einer Kurzzeitpsychotherapie verfüge ich über die Berechtigung, dies direkt bei der Kasse zu beantragen. Sollte innerhalb von zwei Jahren nach Beendigung einer Kurzzeitpsychotherapie noch einmal eine Kurzzeitpsychotherapie beantragt werden, bedarf es eines Antrages an einen externen Gutachter.

Eine Kurzzeitpsychotherapie ist auf höchstens 25 Stunden für Kinder oder Jugendliche, bzw. junge Erwachsene begrenzt. Es gehören noch 6 Stunden für Beratungen der Eltern oder Bezugspersonen dazu. Spätestens nach der 20. Behandlungsstunde sollte geklärt sein, ob die Therapie ausreichend erfolgreich war. Es sollte dann überlegt werden, ob eine Fortsetzung als Langzeitpsychotherapie sinnvoll wäre oder ob andere Möglichkeiten gefunden werden können. Z.B. eine andere Behandlungsmethode oder ein Wechsel des Therapeuten.

Kurzzeitpsychotherapien werden nur von gesetzlichen Kassen, den Ersatzkassen und vielen privaten Kassen bewilligt. Für Beihilfeberechtigte gibt es bisher nur die Möglichkeit, einer Behandlung im Rahmen einer Langzeitpsychotherapie.